Archiv der Kategorie 'Deutschland'

Mobi Jingle Online

Damit die Mobilisierung in den nächsten Wochen auch verstärkt in Gang kommt, hier ein Mobi-Jingle für die kommenden Demos des heissen Herbstes!

Voraussichtlich Anfang November rollt ein neuer Castor-Transport Richtung Wendland! Lasst uns die Weichen auf Widerstand stellen! Lasst uns den Transport blockieren! Die Atom-Lobby darf mit ihren Lügen nicht durchkommen. Die Atomkraft ist immer noch kein Klimaretter und bleibt Menschenfeindlich. Atomanlagen und herrschende Verhältnisse stillegen! Castortransporte sind die Achillesferse der Atomindustrie. Als solche angreifbar mit der ganzen Bandbreite des Widerstandes, mit dem Schwerpunkt auf den Bahngleisen. Die Schranken verlaufen nämlich nicht zwischen den verschiedenen Aktionsformen, sondern rechts und links der Bahngleise! Alle Aktionsformen könntet und solltet ihr schon mal erproben! Achtet auf Terminankündigungen für Trainings!

Castor-Strecken-Aktionstag

Kommt mit, am 23. Oktober 2010 ist Castor-Strecken-Aktionstag!!

Ob Alt, ob Jung, mit Freunden und Familie kommen wir an die ausgewählten Bahnstrecken und protestieren auf vielfältige Weise gegen die bevorstehenden Atommülltransporte.

Von Jülich nach Ahaus, von La Hague nach Gorleben und von Karlsruhe nach Lubmin – drei Transporte mit hochradioaktivem Müll sollen im Herbst und ab Frühjahr 2011 durch das Land fahren.

Das sind nur drei von vielen Strecken, über die Castor- und viele andere Atomtransporte fahren. Werden wir aktiv, am Bahnhof, auf der Brücke,neben den Bahndämmen – setzen wir ein bundesweites Signal:
Jetzt endlich Schluss machen mit der Atomkraft!

Jeden Tag, den ein Atomkraftwerk weiterläuft, wird mehr Atommüll produziert. Atommüll, von dem niemand weiß, wohin damit. Es gibt weltweit kein sicheres Endlager, kein noch so tiefes Bergwerk kann Sicherheit gewährleisten. Weder Salz noch Ton oder Granit halten für Millionen Jahre dicht. Statt daraus Konsequenzen zu ziehen, wird die tödlich strahlende Fracht sinnlos hin- und hertransportiert. Die Gefahr von Unfällen, bei denen ganze Regionen radioaktiv verseucht werden können, wird dabei skrupellos in Kauf genommen.

Durch bunte und vielfältige Aktionen an möglichst vielen Orten entlang der Castorstrecken lassen wir die Transportrouten und die Proteste dagegen sichtbar werden. Aktionen und Aktionsorte stehen auf der Landkarte der Internetseite
www.castor-strecken-aktionstag.de.

Reiht Euch ein, schließt die Kette, von Ort zu Ort, von Aktion zu Aktion.

Schluss mit den Atomtransporten, Schluss mit der Atommüllproduktion, Schluss mit der Atomkraft – sofort!
transportstrecken

Castortransport nach Gorleben genehmigt

Heute hat das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) den nächsten Transport hochradioaktiver Abfälle in das niedersächsische Zwischenlager Gorleben genehmigt. 11 Atommüll-Behälter sollen bis zum 31.12.2010 in das Wendland gebracht werden.

Laut BfS sei die Beförderungsgenehmigung erteilt worden, nachdem nach intensiver Prüfung die Erfüllung der Genehmigungsvoraussetzungen nach § 4 Atomgesetz festgestellt worden war. Durch Auflagen in der erteilten Beförderungsgenehmigung würde auch sichergestellt, dass die international festgelegten Grenzwerte für radioaktive Kontaminationen der Oberfläche der Transportbehälter eingehalten werden. Dazu wurden Maßnahmen zur Kontaminationsvermeidung, Kontaminationskontrolle, Transport-Dokumentation und Meldepflichten festgelegt.

Es würden bei diesem vorletzten Transport mit aufgearbeitetem Müll aus der französischen Wiederaufarbeitungsanlage La Hague nach Gorleben Behälter vom Typ CASTOR HAW28M und TN85 eingesetzt. Ersterer, deutscher Bauart, steht massiv in der Kritik: Keine realistischen Behältertests sondern Rechenexemel, bei denen sogar noch geschönt wurde, lagen der Sicherheit des Behälters zugrund. Im Februar sorgte zudem die Meldung, dass die Behäter bersten könnten, für Zweifel an der Sicherheit.

Wir fordern den sofortigen Stop aller Transporte nach Gorleben!
Den Castor zum Desaster machen!

Atommüll soll 4 mal durch Duisburg-Wanheim rollen

Die mögliche Atomanlage zur Konditionierung von Atommüll, die momentan in Gorleben entstehen soll, wird nach Aussagen der GNS wohl nicht auch in Ahaus entstehen. In einer Pressemitteilung haben wir heute morgen diese Befürchtungen bekanntgegeben, da nach Ahaus dieselben Fässer angekarrt werden sollen, die auch in der neuen Anlage in Gorleben konditioniert werden sollen.

Aufgrund dieser Pressemitteilung sind wir jedoch an weitere pikante Informationen gekommen.
So soll nach dem Willen der GNS die Atommüllkonditionierungsanlage in Duisburg-Wanheim ausgebaut werden, von wo der Müll der nach Ahaus kommen soll, endverpackt werden. Und der atomare Schrott muss erst verpackt und dann endkonditioniert werden.

Das heißt für die Duisburger. Der Atommüll wird vier mal (4x!!!) durch Duisburg Wanheim rollen.
1. Anlieferung zur Konditionierung in Wanheim
2. Abtransport zur Zwischenlagerung nach Ahaus
3. Rücktransport nach Duisburg zur Endverpackung für Schacht Konrad
4. Abtransport nach schacht Konrad

Möglich laut GNS sind auch direkte Transporte von Ahaus nach Gorleben zur „Endverpackung“.

In Ahaus geht es um 1800 Gebinde, in Gorleben um 2000. Bisher ist also noch garnix sicher, sei es die Anzahl der Transporte, die genauen Endlagerbedingungen in Schacht Konrad, noch die wirkliche Frage nach einer sicheren Endlagerung.

Atommüllverschieberei von der schlimmsten Sorte!
Wir bleiben am Ball und halten euch auf dem laufenden!

via Kein Castor nach Ahaus