Castortransport nach Gorleben genehmigt

Heute hat das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) den nächsten Transport hochradioaktiver Abfälle in das niedersächsische Zwischenlager Gorleben genehmigt. 11 Atommüll-Behälter sollen bis zum 31.12.2010 in das Wendland gebracht werden.

Laut BfS sei die Beförderungsgenehmigung erteilt worden, nachdem nach intensiver Prüfung die Erfüllung der Genehmigungsvoraussetzungen nach § 4 Atomgesetz festgestellt worden war. Durch Auflagen in der erteilten Beförderungsgenehmigung würde auch sichergestellt, dass die international festgelegten Grenzwerte für radioaktive Kontaminationen der Oberfläche der Transportbehälter eingehalten werden. Dazu wurden Maßnahmen zur Kontaminationsvermeidung, Kontaminationskontrolle, Transport-Dokumentation und Meldepflichten festgelegt.

Es würden bei diesem vorletzten Transport mit aufgearbeitetem Müll aus der französischen Wiederaufarbeitungsanlage La Hague nach Gorleben Behälter vom Typ CASTOR HAW28M und TN85 eingesetzt. Ersterer, deutscher Bauart, steht massiv in der Kritik: Keine realistischen Behältertests sondern Rechenexemel, bei denen sogar noch geschönt wurde, lagen der Sicherheit des Behälters zugrund. Im Februar sorgte zudem die Meldung, dass die Behäter bersten könnten, für Zweifel an der Sicherheit.

Wir fordern den sofortigen Stop aller Transporte nach Gorleben!
Den Castor zum Desaster machen!