Indien – Arbeiter stirbt wegen Uni-Strahlenmüll

Ein indischer Schrotthändler ist beim Zerlegen einer Anlage der Universität Delhi so stark radioaktiv vergiftet worden, dass er an den Folgen starb. Am Donnerstag hatte die indische Polizei der Universität vorgeworfen, sie habe eine Maschine zur Bestrahlung mit radioaktivem Kobalt auf einem Schrottplatz entsorgt. Dadurch sei der 35-jährige Arbeiter tödlich verstrahlt worden, sieben weitere seien zur Behandlung ins Spital gebracht worden.

Die schlampige Entsorgung der stark verstrahlten Maschine ist dabei nur die Spitze des Eisbergs: Physiker der Universität von Neu Delhi sollen vor zwei Jahrzehnten rund 20 Kilogramm Atommüll in eine Grube auf dem Hochschulcampus geschüttet haben. Das berichtete die «Times of India» am Freitag.

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