Atommüll soll 4 mal durch Duisburg-Wanheim rollen

Die mögliche Atomanlage zur Konditionierung von Atommüll, die momentan in Gorleben entstehen soll, wird nach Aussagen der GNS wohl nicht auch in Ahaus entstehen. In einer Pressemitteilung haben wir heute morgen diese Befürchtungen bekanntgegeben, da nach Ahaus dieselben Fässer angekarrt werden sollen, die auch in der neuen Anlage in Gorleben konditioniert werden sollen.

Aufgrund dieser Pressemitteilung sind wir jedoch an weitere pikante Informationen gekommen.
So soll nach dem Willen der GNS die Atommüllkonditionierungsanlage in Duisburg-Wanheim ausgebaut werden, von wo der Müll der nach Ahaus kommen soll, endverpackt werden. Und der atomare Schrott muss erst verpackt und dann endkonditioniert werden.

Das heißt für die Duisburger. Der Atommüll wird vier mal (4x!!!) durch Duisburg Wanheim rollen.
1. Anlieferung zur Konditionierung in Wanheim
2. Abtransport zur Zwischenlagerung nach Ahaus
3. Rücktransport nach Duisburg zur Endverpackung für Schacht Konrad
4. Abtransport nach schacht Konrad

Möglich laut GNS sind auch direkte Transporte von Ahaus nach Gorleben zur „Endverpackung“.

In Ahaus geht es um 1800 Gebinde, in Gorleben um 2000. Bisher ist also noch garnix sicher, sei es die Anzahl der Transporte, die genauen Endlagerbedingungen in Schacht Konrad, noch die wirkliche Frage nach einer sicheren Endlagerung.

Atommüllverschieberei von der schlimmsten Sorte!
Wir bleiben am Ball und halten euch auf dem laufenden!

via Kein Castor nach Ahaus


1 Antwort auf „Atommüll soll 4 mal durch Duisburg-Wanheim rollen“


  1. 1 Aponaut Trackback am 07. Oktober 2010 um 20:54 Uhr
Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.